5 goldene Regeln beim Wasserfiltern

Das Wasser: Wichtiger Bestandteil unseres Organismus

Der menschliche Organismus besteht aus etwa 55-60% Wasser (auch als Körperwasser oder Körperflüssigkeit bezeichnet), das nach Alter und Geschlecht in unterschiedlicher Menge vorhanden ist und sich folgendermaßen verteilt:
  • Intrazelluläre Flüssigkeit oder Zellwasser: etwa 40% des Körpergewichts
  • Extrazelluläre Flüssigkeit oder Körperwasser außerhalb der Zellen: etwa 20% des Körpergewichts. Zu ihr gehören: Blutplasma, Gewebswasser und alle anderen Flüssigkeiten wie Drüsen-, Gehirn-Rückenmark-, Herzbeutel-, Lungenfell-Rippenfell-, Gelenksflüssigkeit, Augenkammerwasser.
Die Aufgaben des Wassers im menschlichen Organismus

Das Wasser hat eine Reihe von Aufgaben in unserem Körper zu erfüllen:
Es ist Baustein unserer Zellen. Als Quellungswasser für Eiweißkörper bildet es mit diesen die Grundsubstanz unserer Zellen, in der alle anderen Bausteine gelöst oder geformt vorliegen. Das bedeutet, dass alle Zellen des Körpers, ob Haut-, Drüsen-, Muskel-, Gehirnzellen oder andere, nur dann funktionstüchtig sind, wenn sie genügend Wasser enthalten.
Es ist Lösungsmittel. Für den Organismus wichtige Substanzen liegen in den Körperflüssigkeiten gelöst vor.
Es ist Transportmittel. Nährstoffe, körpereigene Substanzen, Stoffwechselprodukte werden im Blutplasma zu ihrem Bestimmungsort transportiert.
Es ist an der Regulation des Wärmehaushalts vor allem durch die Schweißabgabe beteiligt.
All diese Aufgaben lassen ahnen, wie wichtig das Wasser für uns ist.
(Quelle: www.medizin-netz.de)

Weil Wasser so ernorm wichtig für uns ist, ist es unerlässlich, dass wir auch "sauberes" Wasser im Krisenfall zu uns nehmen. Da es sehr unwahrscheinlich ist, dass im Krisenfall das Wasser wir gewohnt aus dem Wasserhahn kommt, muss man sich alternative Quellen suchen. Dieses Wasser muss zwingend "behandelt" werden (z.B mit einem Filter) sonst drohen Krankheiten oder schlimmeres...

Wenn man diese 5 goldenen Regeln befolgt, sollte man sicher sein:

 
  1. Möglicht "sicheres" Wasser filtern. - Es ist sinnvoll sich eine möglicht "saubere" Wasserquelle zu suchen und nicht Wasser aus dem nächstbesten Tümpel zu holen.

  2. Viren behandeln - Im Wasser befinden sich nicht nur Schwebstoffe, Protozoen und Bakterien. Darüber hinaus können auch Viren und Chemikalien enthalten sein. Viele Filter für den Outdoor-Bereich, die auch zur Krisenvorsorge empfolen werden, filtern jedoch keine Viren und Chemikalien. Hier benötigt man dann Zusatzelemente wie z. B. einen Aktivkohlefilter, oder Wasseraufbereitungstabletten (z.B. Micropur Forte). Es gibt aber auch erschwingliche Filter, die Viren filtern, wie z. B. den Highlander Wasserfilter Miniwell.

  3. Filter nie einfrieren lassen! - Wenn ein nasser Filter einfriert, kann die empfindliche Membran im Inneren zerstört werden und der Filter wäre nutzlos.

  4. Das gefilterte Wasser sofort trinken, nicht lagern! - Die meisten Filter haben eine sehr hohe Effizienz. Sie filtern 99,999% oder mehr aus dem Wasser heraus. Das bedeutet, dass von 10.000 Bakterien oder Protozoen nur eine einzige durch kommt. Damit kommt der menschliche Körper in der Regel klar. Wenn man das Wasser jedoch so einfach stehen lässt, können sich die Bakterien und Protozoen wieder vermehren und einen krank machen. Zum einlagern von Wasser ist eine Wasserkonservierung erforderlich, z. B. mit Micropur Classic.

  5. Bei Unsicherheit oder Bedenken, einfach doppelt filtern - Es gibt keine 100%ige Sicherheit. Man kann nie wissen, wieviel Krankheitserreger wirklich im Wasser sind. Würden z. B. in einem Liter Wasser 10 Millionen Bakterien sein, würden nach dem Filtern 100 Bakterien durch. Diese könnten bei einem anfälligen Menschen schon eine Krankheit auslösen. Filtert man das Wasser jedoch ein zweites Mal, würden von den 100 Bakterien auch wieder 99,999% herausgefiltert werden.
 
 
....

Wie betreibe ich Krisenvorsorge

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat dafür eine sehr ausführliche, 68seitige Broschüre für unterschiedliche Katastrophen mit einer Checkliste entwickelt.
Es geht aber auch etwas einfacher. Die folgenden 6 Punkte sind für eine Krisenvorsorge wichtig:
1. Wasser/Trinken
2. Nahrung
3. Hygiene
4. Hausapotheke (individuelle Bedürfnisse nicht vergessen!!!)
5. Licht/Strom/Wärme
6. Notfall-Flucht-Gepäck
 
Entgegen der behördlichen Empfehlung ist eine Bevorratung von 10 Tagen wohl etwas knapp bemessen. Je nachdem, welcher Katastrophen-/Krisennotfall eingetreten ist, wird wahrscheinlich ein längerer Zeitraum benötigt, um "Normalität" wieder herzustellen. Empfehlenswert ist daher eine Bevorratung von mindestens 4-6 Wochen.

 
Wasser / Trinken
Hier muss man unterscheiden, ob es für den eigenen Bedarf zum Trinken, oder zum Verbrauch beim z.B. Kochen, der Körperpflege, etc. benötigt wird. Ein Mensch benötigt 1,5-2 Liter Flüssigkeit pro Tag, egal ob es Wasser oder Säfte sind. Das sollte man definitiv einkalkulieren. Dazu kommt ein gewisser Bedarf, den man anderweitig verbraucht (z.B. Kochen, Hygiene). Hier sollte man min. 0,5 Liter pro Person rechnen.
Wenn die Wasserversorgung noch nicht ausgefallen ist, kann man das Leitungswasser in 5, 10 oder 20 Liter Kanistern sammeln und aufbewahren. Von Eimern, oder der Badewanne zum Trinkwasser sammeln ist abzuraten, da es zu leicht verschmutzt. Es reicht jedoch, um z.B. die Toilette zu spülen, oder für die Körperpflege. Sollte die Wasserversorgung schon ausgefallen sein, muss man sich das Wasser anderweitig besorgen. Auf dem Land ist das wahrscheinlich einfacher, als in der Großstadt, aber auch in Städten gibt es Bäche, Seen oder Flüsse, aus denen man sich dann bedienen kann. Wichtig ist, daß dieses Wasser erst behandelt werden muss! Entweder durch Abkochen, durch einen Wasserfilter, oder durch chemische Zusätze.


Nahrung
Bei der Bevorratung von Lebensmitteln ist in erster Linie darauf zu achten, dass die Lebensmittel gut und vor allem lange lagerfähig sind. Langzeitlebensmittel und Notrationen sind bis zu 20-25 Jahre haltbar. Sich Speisen vorzukochen und dann im Tiefkühler einfrieren ist nicht ratsam, da bei einem Stromausfall die Speisen sofort verbraucht werden müssten. Einkochen, Einlegen oder Dörren sind hier wohl die besseren Alternativen. Aber auch Konservendosen oder getrocknete Fertigmenüs sind eine sinnvolle Alternative.


Hygiene
Diesen Punkt sollte man nicht unterschätzen. Hygiene dient nicht nur dem eigenen Wohlbefinden, sondern schützt auch vor Krankheiten. Und die kann man in einer Krisensituation absolut nicht gebrauchen. Bevorraten sollte man sich mit ausreichend Toilettenpapier, Taschentücher, Feuchttücher, Windeln für Baby´s, Zahnpasta, Seife und Duschgels. Frauen sollten auch an ihre Menstruation denken. Unter Umständen kann man sein Haus/Wohnung nicht verlassen, da ist dann eine Campingtoilette hilfreich.


Hausapotheke
Wie ein Verbandskasten im Auto Pflicht ist, sollte man auch einen gut sortierten Verbandskasten oder Tasche zur Krisenvorsorge bereithalten. Darüber hinaus sind Schmerzmittel, Arzneien gegen Durchfallerkrankungen, Mittel zur Wunddesinfektion, Erkältungsmittel und kühlende Salben oder Sprays absolut ratsam.
WICHTIG: individuell benötigte Medikamente nicht vergessen!


Licht/Strom/Wärme
Ein länger anhaltender Energieausfall ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Wir sind unglaublich abhängig vom Strom, ohne uns wirklich weiter Gedanken darüber zu machen. Die einfachsten Dinge funktionieren dann einfach nicht mehr. Betrachten wir nur einmal das eigene Heim:
Kein Licht - gerade in der dunklen Jahreszeit unterschätzt. Vorsorgen kann man mit Kerzen (Vorsicht-Kohlenstoffmonoxid beachten!), oder mit Solarlampen.
Kein Kochen - Behelfsweise kann man Speisen mit einem Campingkocher erhitzen.
Keine Heizung - wird oft vergessen, auch Heizungen benötigen Strom. Wenn man keinen Strom selber erzeugen kann, z.B. mit einem Notstromaggregat möglichst mit INVERTER Technologie, kann man auf z.B. Petroliumöfen (Vorsicht-Kohlenstoffmonoxid beachten!) zurückgreifen.


Notfall-Flucht-Gepäck
Wenn man, aus welchem Grund auch immer, fluchtartig das schützende Heim verlassen muss, hat man keine Zeit, die benötigten Utensilien zu packen. Es empfielt sich daher im Vorfeld einen Evakuierungsrucksack bzw. Fluchtrucksack schon vorgepackt zu haben. Der Unterschied ist, daß der Evakuierungsrucksack (Bug-Out-Bag) für max. 3 Tage ausgelegt sein sollte und der Fluchtrucksack (INCH-Bag) für mindestens 3 Tage und im Notfall sogar für mehrere Wochen oder Monate ausgelegt ist.

 

Willkommen zurück!
Rezensionenmehr »
Highlander Gas-Heizstrahler mit Piezo-Zündung
Hallo,muß sagen ein tolles Teil. Die 1,3 KW stimmen, da
Hersteller
Partner
Vertreten durch die IT-Recht KanzleiVertreten durch die IT-Recht KanzleiOutdoor Chiemgau